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Bayrischer Sagenwald im Ulrichshof

„Um die tiefe Welt der Fabeln zu erzählen, braucht es keine überflüssigen Dinge“, sagt Diana Gallmeier, Diplompsychologin aus München. Sie hat für das Projekt Ulrichshof im Kollektiv von noa* mitgearbeitet und stand besonders bei der Inszenierung der Märchen mit Rat und Tat zur Seite.

Der Ulrichshof ist kein gewöhnliches Hotel. Nicht einmal ein gewöhnliches Familienhotel. Seine Konzeption holt die Eltern bei den alten verloren geglaubten Urlaubsidealen ab. Vier Sterne Luxusurlaub, ein Wellness-Bereich, der keine Wünsche offen lässt, sportive Angebote zur eigenen Fitness und abends Romantik beim Candle-Light-Dinner. Doch wenn aus einem Pärchen Eltern werden, steigen die Ansprüche.
Eltern von heute suchen nicht mehr einfach nur ein entspanntes Urlaubsambiente, sondern vielmehr für die Kinder ein Zuhause auf Zeit.
(Diana Gallmeier)
Die Kinder müssen willkommen sein, egal ob klein oder groß, schüchtern oder wild, mit guten Tischmanieren oder der Unfähigkeit, selbst den Löffel schon richtig halten zu können. Biologisch, gesund und schmackhaft soll das Essen sein und am Urlaubsort soll es sichere und ansprechende Angebote geben, die die Kinder ganzheitlich fördern. Der Ulrichshof ist so ein Ort, der Eltern und Kindern gleichermaßen gerecht wird. Bereits morgens ist Yolipsi, das Maskottchen des Ulrichshofs, ein festes Ritual, bei dem fröhlich getanzt und gesungen wird. Tagsüber ist den Erwachsenen dann Ruhe und Erholung garantiert, während der Nachwuchs in der Kinderbetreuung mit qualifiziertem Stammpersonal bestens betreut wird. Jedem Tagesprogramm liegt ein pädagogisch überlegtes Konzept zugrunde, dass unterschiedlich abgestimmt auf die Altersgruppe der Kinder jahreszeitliche Themen ganzheitlich umsetzt. Sei es durch die feinmotorische und kreative Förderung durch eine Bastelarbeit oder einen lehrreichen Spaziergang durch den angrenzenden Wald mit Schulung grobmotorischer Fähigkeiten und der Körperwahrnehmung auf dem Waldspielplatz. Der Reitstall bietet Möglichkeiten des täglichen Ausritts, aber auch der verantwortungsvollen Mithilfe bei der Versorgung der Tiere. Bei schlechtem Wetter steht als Indoor - Möglichkeit die Spielscheune zur Verfügung, die zum Entdecken, Springen und Klettern einlädt. Das Badeparadies mit Grotten, der Piratenwelt oder Wassergeistern fordert ansprechend zum Umgang mit dem Element Wasser heraus. Ein reichhaltiges Angebot von Lernspielen in der Kinderbetreuung ergänzt das wetterunabhängige Angebot.

Weit gefehlt, wenn man glaubt, auch im Ulrichshof ginge es wieder einmal nur ums Lernen oder um eine Entwicklungsförderung. Denn der Spaßfaktor steht an erster Stelle- mit den Eltern und den Spielgefährten. Kinder genießen diese entspannte Nähe zu den Eltern und erleben sich in ihrem eigenen Tun und in den Sozialkontakten mit anderen, bislang fremden Kindern, als selbstwirksam, was die soziale Kompetenz weiter erhöht.
Dieser Urlaubsort mit all den Angeboten ist eine permanente Einladung zum Entspannen und Genießen, aber auch zur aktiven Beschäftigung mit den eigenen Kindern ohne den Ablenkern des Alltags. Ankommen im Ulrichshof bedeutet ein Hineintauchen in eine Märchenwelt, in der Bedürfnisse befriedigt werden und das Gute siegt. Viele Märchensymbole und gemütliche Ecken laden zum Entdecken und Erzählen ein. Gerade diese innige Zuwendung schenkt Kindern die notwendige Nähe und Aufmerksamkeit, die im Alltag durch Beruf, Hausarbeit, Kindergarten, Schule und Geschwister oftmals zu kurz kommt. Was ein Urlaub versprechen sollte, macht die Märchenwelt komplett: Weg aus dem Alltag! Statt dem Müssen, gibt es eine Rückbesinnung auf das Ästhetische, Kreative und Wundersame. Diese gehobenen Emotionen führen zwangsläufig zu einer anderen Befindlichkeit, zu einem Auftanken der Seele.

Die neue Architektur des Ulrichshofes spiegelt daher auch diese Philosophie wieder: Die Vereinung von Bodenständigkeit und dem Besonderen, Bebauung, Mensch und Natur des Bayerischen Waldes, Familienrealität und Auszeit. Ein Aufenthalt im Ulrichshof ist Gesundheit, Erholung, Staunen, Spaß und Pädagogik zugleich.

Diane Gallmeier, Psychologin