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Ein Haus zum anziehen

Konzept: über die Beziehung zwischen Menschen und der angewandten Kunst.

Ego = die kritische Seele
Superego = bestimmt, Verbote, Moral
Id = Bedürfnisse, Libido, Lustprinzipien

Werte und Normen = Eigenschaften und Ereignisse, die standig Einfluss auf den Lebensweg des Benutzers haben: Beeinflussung des genius loci, des ästhetischen Anspruchs der Gesellschaft, der Stabilität und Solidität.
Stimulus = Eigenschaften, die das Ego im Laufe des Lebens berühren,sie sind flüchtig und ändern sich ständig: Trends, Eindrücke, persönliche Vorlieben.
...der Stimulus des Raums.
(Stefan Rier)

Einflüsse der Umwelt und deren Kontrolle: das Projekt Messner Haus

Ego (Benutzer) = Die angewandte Kunst kann als eine der Interaktionen des Ego mit seinem Umfeld gesehen werden. Die Gesellschaft und der Geist des Ortes wird auf lange Zeit nachträglich beeinflusst.
 
Das Interieur Design ist das Ergebnis der Zusammenarbeit zwischen dem Benutzer und noa*. Dieser Prozess führt zu einer Projektion des Ego auf die innere Haut der Architektur.
 
Architektur = das Produkt einer Zusammenarbeit zwischen dem Ego (Benutzer), noa* (Architekt) und dem Umfeld (Planungskomitee, Vertreter der Gesellschaft). Das Umfeld steuert die Reaktion des Ego, da sich das Gebäude der Gesellschaft anpasst und diese konsequent formt.
 
Das projezierte Ego im inneren des Messner Haus hinterlässt Spuren auf der gebauten Architektur und wirkt sich auf das Umfeld aus. Architektur (Projektion der Umgebung) und Interieur-Design (Projektion des Ego) lassen sich auf einen speziellen Dialog ein. Architektur und Interieur-Design zusammen möchten ein Interessensgebiet schaffen, welches sich im Projekt wiederspiegelt und in 3 verschiedene Filter-Zonen unterteilt werden kann.

Projekt Haus Messner

1 = Halb-öffentlicher Raum: der Platz, also der Raum zwischen Umfeld und Ego, zwischen intim und öffentlich. Sichtbar aus allen Bereichen im Haus, das Innere öffnet sich und kann zum Außenraum werden. Besetzter Bereich. Filter zur Außenwelt.
2 = Privater Raum: Schlafzimmer, halb angezogen. Sitzt zwichen intimem und halb-öffentlichem Raum.
3 = Intimer Raum: Wellness, Spa und Naktzone

Das Projekt von Philipp beschäftigt sich mit der Beziehung zwischen dem Ich und der Außenwelt und begreift das Haus wie ein Filter . Ein Filter, schützt und schafft Orte, die fordern und zur verstärkten individuellen Kommunikation zwischen den Menschen und der Umwelt führen. Dieses Grundprinzip wird zum Leitmotiv für jede zukünftige Zusammenarbeit mit Künstlern, Designern und Kreativen aus allen Bereichen. Die erste Frage, die sich stellt: Wie können wir diesen Grundsatz als Designmethode erweitern und welche  Möglichkeiten hat der Benutzers die Innenraum-Architektur nach Außen zu tragen?
 
An diesem Punkt des Prozesses, hat noa* die Zusammenarbeit mit einem Fachmann der Welt der Textilien gesucht: den Modedesigner Philipp Pezzei.
...meine Kleider zwischen Mensch und Architektur.
(Philipp Pezzei)

Ein Haus zum anziehen

Das Konzept entwickelt sich rund um die Disziplinen der Architektur, des Interieur-Designs, der Objekte und Textilien. Einige der Teile des Interieurs stülpen sich nach außen und äußere Teile nach innen. Das Ziel ist die Juxtaposition des Benutzers mit seiner Umgebung und einen intensiven Dialog mit selbiger zu etablieren. Unter diesem Gesichtspunkt ist das Thema der Kleidung ein komplementärer aber entscheidender Teil der Geschichte.

Der Benutzer untersucht die Möglichkeit das Haus der Außenwelt zu präsentieren aber auch selbige ins Haus einzuladen. Die Kleidung ist nicht als Trend zu sehen, die gegenwärtige Bedürfnisse des Nutzers erfüllt, sondern versucht Raum zwischen Mode, Authentizität und Tradition zu schaffen. Auf eine ähnliche Art konfrontiert das Projekt Messner Fashion das Ego mit dem Superego. Der traditionelle Genius der Kleidung und des Materials beeinflusst das Design, so wie auch gegenwärtige Modelinien.
 
Aus diesem Grund hat noa* die fruchtbare Zusammenarbeit mit Moessmer gesucht. Die Moessmer Tuchfabrik in Bruneck/Italien ist heute eine der wenigen Textilfabriken, die noch immer mit einer voll integrierten Produktion herstellen. Sie kreieren hochwertige Stoffe aus Wolle für kreative Partner, wie Prada und Armani. Moessmer kombiniert authentische Mode mit Tradition, Werten und Reizen. Aus der Zusammenarbeit mit Modedesigner Philipp Pezzei und Moessmer entsteht das erste Objekt für das Messner Haus, ein Objekt namens “Pippo”. Es startet als Kleid, transformiert sich in eine Hängematte, Stuhl, Tasche, Lampe, Edelstein