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"seine zweite Haut"

Die Haut. Die Wohnung als zweite Haut. Eine Schicht die schützt und die Möglichkeit gibt sein eigenes Sein zum Ausdruck zu bringen und es in Dialog zu stellen. Das Projekt versucht die in der Wohnung lebende Person anzutreiben und ermuntert sie zur Beschäftigung mit sich selbst. Die Farbe weiß ist wie eine Szene, die von dem Bewohner des Appartments geschrieben wird. Der Raum ist das Buch indem er beginnt seine eigene Geschichte zu schreiben.

Der Raum wirkt wie ein Buch, in dessem Inneren der Bewohner beginnt, seine ureigene Geschichte zu erleben, zu entfalten und weiterzuschreiben.
(Stefan Rier)

Interior Design

Die Wohnung wurde ausgeräumt und von allen Erinnerungen des ehemaligen Besitzers befreit, um Raum für die Entwicklung des neuen Charakters zu schaffen, der Einzug nimmt. Die Wohnung ist wie eine zweite Haut, die dem neuen Mieter (Charakter) helfen soll sich in seinem Innersten zu entwickeln. Aus diesem Grund bekamen alle im Raum schon vorhandenen Formen einen weißen Anstrich. Die Objekte, die die neuen Möbel bilden stehen alle in Verknüpfung mit bestimmten Momenten und Erinnerungen aus dem Leben des Besitzers.

Product Design

Jedes Möbelstück, wie auch dekorative Elemente haben ihre eigene Geschichte, die doch immer mit dem Leben des Besitzers in Verbindung steht. Es handelt sich um Objekte, die gemeinsam mit dem Besitzer ausgesucht worden sind und gleichzeitig die Grundlage für seine persönliche Entwicklung bilden. Die Objekte wurden restauriert, verändert und vor allem personalisiert. Jedes davon ist Teil eines Ganzen, des Raumes und ist die Frucht einer persönlichen Suche, die Teil der Geschichte des Besitzers wird.
 
„TORGGL“
Der Name des Projekts entsteht aus der Verwendung des Materials, aus dem es besteht. Das Holz kommt von einer Presse aus dem Jahr 1600. Diese wurde Anfang der 80er-Jahre abgebaut und im Außenbereich einer Scheune eines Kastelruther Bauern gelagert. Die Holzstücke und Bretter wurden gereinigt und in Form eines Tisches zuzsammengesetzt.
 
GARDEROBE "MEMORIES“
Das Objekt stammt aus einer alten Wohnung. Gesäubert und mit Gips, Seilen und Lumpen eines alten Skizzenbuchs bedeckt. Die Absicht des Designs war es recycelte Teile mit persönlichen Erinnerungen zu kombinieren, sowie es auch ein altes Skizzenbuch macht. Das Buch selbst gehört dem Eigentümer der Wohnung und enthält Werke und persönliche Gedanken, die in diesem Fall für die Schaffung einer Garderobe eingesetzt wurden.

„MAMU“
Das Objekt stammt aus einem Lager für Gebrauchtwaren. Die Stühle wurden neu lackiert, gepolstert und mit 1950 datiert. Der Sitz des Stuhls ist aus einer Federstruktur gefertigt und mit Stoff überzogen. Die Neuinterpretation des Sessels sieht eine weiße Lackierung vor. Der Überzug der Federn wird mit einer transparenten Folie ersetzt, die die Möglichkeit bietet, Einblick in die alte Handwerkstechnik zu nehmen.
 
„PALACE“
Der Kronleuchter stammt aus dem Hotel Palace in Meran, wo nach letzter Restaurierung das gesamte Beleuchtungssystem erneuert wurde. Er wurde gereinigt und bekam einen neuen Anstrich. Heute dient die Lampe zum Lesen.

Lighting Design and Decoration

Die Objekte und Stoffe, die Teil der Dekoration des Raumes sind, stammen von Reisen und von Menschen, die mit dem Besitzer in Verbindung stehen. So finden sich Teppiche aus Kurdistan neben historischen Lampen aus Industriehallen in Berlin. Das alte Tafelsilber und das Besteck, ein Hochzeitsgeschenk der Großmutter und Erbschaften, sowie Bücher, vom alten Arbeitsplatz verstärken die Projektidee um ein Vielfaches.

Zahlen & Fakten

  • Ort: Bozen (I)
  • Typ: Single Appartement