Cookies annehmen Unsere Website nutzt technische Cookies und Analysecookies von Erst- und Drittanbietern. Wenn Sie mit der Navigation fortfahren, akzeptieren Sie die von unserer Website vorgegebenen Cookie-Einstellungen. Sie können die erweiterten Datenschutzbestimmungen einsehen, und die entsprechenden Anweisungen befolgen, um die Einstellungen später zu ändern, wenn sie hier klicken.

Vertikaler Garten für die Zukunft der Arbeit

Ein Gebäude zu konzipieren, das die Arbeitsmethoden der Zukunft widerspiegelt, indem es Innovation und Nachhaltigkeit vorgibt: Das ist die Herausforderung, der sich noa* für den Entwurf des „Firmian"-Turms gestellt hat.

Wir leben in einer Gesellschaft, in der Arbeit ein integraler Bestandteil des Lebens eines jeden Menschen ist, und deshalb ist es wichtig, die Wertschätzung der Orte und der Zeit, die ihr gewidmet werden, zu überdenken. Ausgehend von der Idee des Büros als geschlossenem und abgegrenztem Ort, liegt das Konzept von noa* darin, diese Grenzen sowohl im Innenraum als auch nach außen hin aufzulösen. Der öffentlich zugängliche Park am Fuß des Gebäudes geht von der horizontalen in die Vertikale über: jedes Stockwerk erhält unmittelbaren Bezug und Zugang zu diesem vertikalen Grün.

Der neue Turm befindet sich an einem Knotenpunkt am Eingang zur Stadt Bozen. Eine Art Wahrzeichen, welches die Zufahrt zur Stadt im Westen markieren soll.

Am Fuße des Bürogebäudes befindet sich ein großzügiger Park, der durch seine dichte Vegetation vor dem Verkehr in der Umgebung schützt und mit einem Amphitheater für Veranstaltungen nicht nur als sozialer Treffpunkt dient, sondern auch aktiv von Fußgängern und Radfahrern als Verbindung zwischen den Straßen, die nach Eppan, Meran und Bozen führen, genutzt wird.

Das Volumen entwickelt sich schrittweise abgestuft nach oben, Rücksprünge und Ausschnitte modellieren den Turm. Die daraus resultierende Verjüngung verleiht dem Bauwerk mehr Vertikalität und reduziert gleichzeitig den visuellen Impakt.

Der Turm verfügt über eine Gastronomie im Erdgeschoss und bietet auf den ersten drei Stockwerken Raum für Restaurants und Co-Working-Spaces. Die Flächen wurden um einen Lichthof herum entwickelt, was eine bestmögliche natürliche Belichtung der „open spaces“ ermöglicht. Das dennoch rationale, statische Raster der Konstruktion erlaubt Flexibilität bei der Organisation der Räume, welche an die jeweiligen Bedürfnisse angepasst werden können.

DATEN & FAKTEN

  • Typologie: Turm, Büros und Gastronomie
  • Ort: Bolzano, Südtirol (Italien)
  • Phase: Wettbewerb