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Ein Schutz im Gletscher

Der Bauplatz des neuen „Biwak“ liegt auf 3.013 m Meereshöhe, eingebettet in die beeindruckende hochalpine Berglandschaft der Grenzregion zwischen Österreich und Italien. Aufgabe ist es, einen Zufluchtsort zu schaffen den Wanderern und Abenteurern bei widrigen Bedingungen Schutz bietet, aber auch bei Sonnenschein zum Verweilen einlädt.

Die Ursprünglichkeit, das schroffe Gelände und die wilde Natur prägen den Schnalstaler Gletscher und das Leben auf und um ihn seit Menschengedenken.
Das neue „Biwak“ entsteht aus der Absicht heraus, gebautes und natürliches zu einer Einheit zu verbinden; Das Gebäude macht sich die Umgebung zunutze, entsteht aus dem Gestein des Bergmasivs und wird so selbst ein Teil davon.
Sowohl die Fassade als auch die Dachflächen werden mit ortstypischem Stein verkleidet. Felsbrocken welche rings um die Fassade angeordnet werden camouflieren das Gebäude, das Volumen „gräbt“ sich in das Gelände und wird so Teil davon.

Im Innenraum ordnen sich Sitzmöglichkeiten um eine Theke an, welche mit seiner offenen Feuerstelle das Zentrum des neuen „Biwak“ bildet. Drei Sitzbereiche, die durch raumhohe Verglasungen den Blick auf atemberaubende Motive frei: Hintereis/Weißkugel, Rofental und Schwarze Wand.

Die das „Biwak“ umgebende Natur wird dadurch sowohl im Außenbereich als auch im Innenraum zum Leitmotiv des Entwurfsgedankens.

Die gesamte Struktur wurde mit vorgefertigten Materialien entworfen, um den Bauprozess zu erleichtern: Die Struktur besteht aus vorgefertigten Stahlbetonplatten, die außen mit Stein bedeckt sind. Vorgefertigte Paneele sind erforderlich, da es schwierig ist, Zement vor Ort zu werfen. Darüber hinaus wird das Heizsystem von einem geothermischen System unterstützt.

DATEN & ZAHLEN

  • Typologie: Skihütte, Restaurant
  • Ort: Schnalstal, Südtirol, Italien
  • Phase: Wettbewerb
  • Eingriff: Abbruch und Neubau
  • Fläche: 400 m2