OK Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. Weitere Informationen

"Eine Hommage an Karl"

Künstler, Wirt, Stadtpersönlichkeit, Lebenskünstler, Original, Tausendsassa: Das ist Karl Kamaun. noa*(network of architecture) gestaltet zwei Gasträume des Traditionswirtshauses „Vögele“ inmitten der Bozner Altstadt im Zeichen des ehemaligen „Vögelewirts“ um.

Die neu gestaltete „Kamaunstube“ in bestehenden stilvollen Biedermeiergemäuern ist eine Hommage an Karl Kamaun. Zwei raumhohe Bilder des Künstlers bilden das Hauptaugenmerk des neu gestalteten Gastraumes.
Schon als Kind habe ich gezeichnet – und schließlich war ich bei Albert Stolz wie zu Hause!
(Karl Kamaun)
Die gegenüberliegenden Seitenwände der Stube zeigen ein großformatiges Selbstportrait des ehemaligen Gastwirtes und ein Foto des Künstlers am Werk. Davor hängen runde bronzierte Gläser und Spiegel und verschleiern den Blick auf die Bilder. Die restlichen Wandflächen, die einst unter Tapeten verschwunden waren, sind nun freigelegt und in sanften Tönen gestrichen.
 
Der bestehende Holzboden, der noch aus der Biedermeierzeit stammt, wurde neu aufbereitet. Neue Tische und Stuhlbezüge kreiieren ein elegantes Ambiente. Zwei große kugelförmige und mit Blattgold überzogene Leuchten, die speziell für dieses Projekt entworfen und in Handarbeit angefertigt worden sind, hängen an der Decke.

Zahlen & Fakten

  • Fertigstellung: Juni 2016
  • Typologie: Restaurant Design
  • Runde Glaselemente: 270
  • Runde Spiegelelemente: 150